Behörden und Genehmigungen

Für alle Touren in Ägypten sind von den staatlichen Behörden Genehmigungen vorgeschrieben und einzuholen. Das erledigen wir für Sie bereits im Vorfeld einer Tour. Aus diesem Grund benötigen wir von den jeweiligen Teilnehmern bereits vier Wochen vor Reisebeginn die Namen und Passnummern in Form einer guten Passkopie. Auch während der Reise werden wir immer wieder auf Kontrollposten treffen, die unsere Durchfahrt festhalten und die Genehmigungen überprüfen. Das dient aber alles einzig Ihrer Sicherheit und darf nicht als Schikane gesehen werden.

 

Begleitfahrzeuge

Als Begleitfahrzeuge und für Passagiere, die  die Tour im Auto miterleben wollen, setzen wir überwiegend Toyota Landcruiser ein.

 

Sicherheit

Der Guide auf dem Motorrad verfügt über ein GPS und auch in jedem Jeep steht ein weiteres GPS zur Verfügung. Das Mitführen eines Satellitentelefons ist für uns ein absolutes Muss auf all unseren Wüstentouren. Natürlich ist jede Gruppe auf jeder Tour mit einer kompletten medizinischen Notfallausrüstung ausgestattet. Auch die Absprache und Anmeldung unserer Touren bei den Rettungsorganisationen auf dem Land- und Luftweg gibt jedem Teilnehmer zusätzliche Sicherheit. Dass die Touren von erfahrenen Bike-Guides geführt werden, versteht sich von selbst. Darüber hinaus stehen uns in den Begleitfahrzeugen  einheimische Beduinenführer zur Verfügung, deren ganzes Leben von Wüste und Natur nicht zur trennen ist.

 

Unterkunft und Übernachtungen

Unterkunft ist immer in 5 bzw. 4 Sterne Hotels oder  natürlich in den vorzufindenden Oasenhotels. In einigen Oasen gibt es schöne 3 oder 4 Sterne Hotels, meistens sind es jedoch einfache Hotels.

In den Hotels ist die Unterkunft auf Halbpensionsbasis. Mittagessen wird in landestypischen Restaurants sein (inklusive!).

 

Camping (Zeltlager)

Wir benutzen überwiegend 2 Personen Iglu-Zelte. Schlafsäcke stellen wir gerne zur Verfügung, empfehlen jedoch einen eigenen Schlafsack mitzubringen.

 

Camping WC

... Die große, weite Wüste!

 

Speisen & Getränke

Bei den Campingetappen gibt es 3 Mahlzeiten incl. Mineralwasser und Getränke (z.B. Säfte, Cola und weitere Softdrinks) sowie Tee und Kaffee. Hierbei besteht das Frühstück meisten aus verschiedenen Sorten Brot, Marmelade, und Käse. Auch Eier, Joghurt  und Müsli oder Cerealien sowie Obst stehen zur Verfügung.

Zum Mittagessen gibt es verschiedene Sorten Brot, Nudeln, Bohnen, Wurst oder Tunfisch mit Gemüse, Salat und Obst. Zum Abendessen werden im Camp von unseren Koch warme Gerichte frisch zubereitet. Suppe, Reis oder Nudeln, Gemüse, Huhn oder Fleisch, Salate und Obst finden sich auf unserem Wüstenspeiseplan.

In unseren Begleit- und Servicefahrzeugen nehmen wir genügend Mineralwasserflaschen mit. Damit es auch gekühlte Getränke in der heißen Wüste gibt sind in den Jeeps Kühltruhen installiert. Natürlich können wir in jeder Oase wieder auffüllen. Cola und Pepsi gibt es in Dosen. Bier nehmen wir  im Kühlschrank mit und ist natürlich auch in den meisten Oasen in Hotels zu kaufen.

 

Körperpflege

Für die tägliche Dusche und zum "Zähneputzen" auf den Wüstenetappen führen wir Wasser in großen Tanks auf den Jeeps mit. Natürlich muss mit Wasser in der Wüste auf unseren Touren grundsätzlich sehr sparsam umgegangen werden. Dabei kann es auf langen Touren durchaus mal passieren, dass auf die tägliche Dusche verzichtet werden muss. Natürlich stellt dies nur die Ausnahmesituation bei sehr langen Wüstenetappen dar. Normalerweise reicht es jedoch immer für eine Dusche.

 

Kleidung

Für eine Biketour durch die Wüste empfiehlt sich einzig und allein Baumwolle. Je nach Dauer und Länge der Tour sind wirklich ausreichend viele T-Shirts  und Unterwäsche aus Baumwolle mitzuführen. Einen gewisse Reserve sollte hierbei durchaus bei der Gepäckplanung mit einkalkuliert werden.

Ein absolutes Muss ist eine windfeste Jacke, da es in der Wüste auch durchaus kalt werden kann. Wir empfehlen weiterhin das "Zwiebelsystem" bei der Wahl der Kleidung anzuwenden - mehrere dünne Kleidungsstücke übereinander anziehen.

Offroad an sich und im Besonderen in der Wüste bringt natürlich auch Gefahren mit sich und stellt an die Teilnehmer besondere Anforderungen. Diese Gegebenheiten müssen wir akzeptieren und uns mit den möglichen Gefahren auseinandersetzen und vertraut machen. Gefahren versuchen wir erst gar nicht aufkommen lassen. So machen wir Ihre Reise zu einem abenteuerlichen Erlebnis ohne großes Risiko. Hierbei ist aber die Unterstützung der Teilnehmer angesagt. Ihre persönliche Ausrüstung muss auf das „Einsatzgebiet Wüste“ abgestimmt sein und den allgemeinen Sicherheitsnormen entsprechen. Unverzichtbar sind für jeden Teilnehmer:

Endurohelm (bietet gegenüber einem herkömmlichen Motorradhelm große Vorteile)

Motorradbrille (möglichst mit getönten Gläsern wegen der starken Sonneneinstrahlung)

Moto-Cross Stiefel (bieten gegenüber normalen Motorradstiefeln auf Grund des Geländes große Vorteile)

Motorradhandschuhe (Moto Cross Handschuhe sind zu empfehlen)

Schutzbekleidung mit Protektoren

Knie- und Ellbogenprotektoren

Schulter- Brust- und Rückenprotektoren

Trinkrucksack

Alle unsere Touren werden von mindestens einem Fahrzeug ständig begleitet. Dieses Fahrzeug übernimmt auch den Transport von Lebensmitteln, Wasser, Getränke, Erste Hilfe Notfallmaterial, Zelt-/Campausrüstung und Ersatzteilen. Auch das Gepäck der Teilnehmer ist in diesen Fahrzeugen verstaut.

 

Reisegepäck

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Bitte denken Sie bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäckes daran, dass im Begleit- und Transportfahrzeug der Platz begrenzt ist. Es versteht sich von selbst, dass ausschließlich Rucksäcke und flexible Reisetaschen mitgenommen werden können. Was aber immer wieder vergessen wird, ist die Badehose für die Wüste. Es besteht generell immer wieder die Möglichkeit an einem natürlichen oder künstlichen Wasserbecken vorbei zu kommen. Der Halt wird hier natürlich zu einem Bad genutzt.

Im Winter(Dezember/Januar/Februar) müssen Sie unbedingt warme und winddichte Kleidung einpacken. Zu dieser Jahreszeit sind die Abende und Nächte sehr kalt und in sämtlichen Hotels gibt es keine Heizung.

 

Fahren in der Wüste

Fahren in Sichtweite ist der Maßstab für eine gelungene Tour. Obwohl wir uns immer in ein bis zwei kleinen Gruppen aufteilen werden, ist das Fahren hintereinander mit geringem Abstand nicht sinnvoll. Die staubigen Strecken und die daraus resultierenden Sichtbeeinträchtigungen umgehen wir dadurch, dass wir seitlich versetzt zueinander fahren. Der Maßstab für den Abstand bildet immer die Sichtweite. Aufgabe eines jeden Teilnehmers ist es sich zu vergewissern, dass der hinter ihm fahrende Teilnehmer noch folgt. Ist dieser außer Sichtweite, ist das einzig richtige Verhalten anzuhalten und zu warten. Hierdurch erkennt der vorausfahrende Guide die Situation und wartet bis sich die komplette Gruppe wieder gesammelt hat. Diese Fahrdisziplin setzt vor allem an den letzten Fahrer der Gruppe eine besondere Verantwortung und dieser darf auf keinen Fall überholen. Aus diesem Grund wird die Position des letzten Fahrers auch immer wieder innerhalb der Gruppe abgewechselt. Freies Fahren ist generell möglich wenn das angesteuerte Ziel in der Landschaft deutlich zu erkennen ist.

Grundsätzlich müssen Stopps zum Fotografieren oder anderen Bedürfnissen dem Guide angezeigt werden. Neben diesen Stopps wird der Guide auch von sich aus immer wieder anhalten damit sich die Gruppe sammeln kann.

Tourenbeschreibung Schwierigkeitsgrad Skala 1 bis 5.

 

Respekt vor der Natur

Jedem von uns ist klar, dass die Wüste ein ausgeklügeltes und empfindliches Ökosystem ist. Die wenigen Pflanzen, die in der Lage sind in der Wüste zu überleben, kämpfen hart genug dafür. Bitte achten Sie sorgfältig auf sie und umfahren diese großflächig.

Immer wieder besteht die Möglichkeit, dass wir an archäologischen Grabungsstätten vorbei kommen. Die monatelange Arbeit der Archäologen kann durch einen unvorsichtigen Motorradfahrer innerhalb einer Sekunde zerstört werden. Bitte achten Sie genau auf das Verhalten und die Anweisung unserer Guides.

Immer wenn wir gegen Abend in die Nähe der Oasen kommen, sind wir angehalten auf der Straße oder den Feldwegen zu fahren. Land um die Oasen – wenn auch zur Reisezeit offensichtlich nichts angebaut ist - wird landwirtschaftlich genutzt und hat einen Besitzer. Dies wird von uns respektiert und wir hoffen auch auf Ihr Verständnis.

Unsere Camps beeinträchtigen die Natur und das Ökosystem nicht. Wir führen Abfallsäcke mit und achten sehr darauf, dass kein Teilnehmer Abfall wegwirft oder liegen lässt. Toilettenpapier wird am besten verbrannt oder mindestens vergraben und mit Steinen bedeckt. Für die nächtlichen Lagerfeuer dürfen ausschließlich nur wirklich abgestorbene Äste verwendet werden.

Die Brunnen und die Wasserlöcher sind die Schatzkammern der Wüste. Seife, Rasierschaum, Sonnencreme oder Motoröl von den Händen gehören da nicht rein. Das Wasser entnehmen wir mit einem Behältnis und wir waschen uns abseits.

 

Zum Ablauf

Am Airport von Kairo werden Sie bei Ihrer Ankunft von unserem iQ-onTour Mitarbeiter persönlich erwartet und abgeholt. Sie erkennen unseren Mann ganz einfach durch die Tafel mit dem Logo von iQ-onTour. Wie schon in den Routenbeschreibungen festgehalten ist je nach Ihrer Ankunftszeit eine Sightseeing-Tour durch Kairo möglich. So geht es entweder zunächst auf Tour durch Kairo oder bei später Ankunftszeit direkt zum Hotel. Hier setzen wir uns zunächst mal alle zusammen und sprechen die wichtigsten Punkte durch. Auch die Unterzeichnung der erforderlichen Mietverträge für die Motorräder wird hierbei erledigt. Es wird noch genügend Zeit vor oder nach dem Abendessen bleiben um sich näher kennenzulernen und Tipps von den Guides zu erhalten.

Offroad ist bei unseren Touren ganz klar angesagt. Wir möchten Ihnen jedoch unter keinen Umständen die bedeutenden kulturellen Sehenswürdigkeiten vorenthalten. Diese befinden sich in oder in der Umgebung der Oasen. Unsere Touren sind so zusammengestellt, dass die Übernachtungen in einem Hotel oder im Wüstencamp erfolgen. Sämtliche Oasenhotels sind einfach gehalten, die Zimmer verfügen über Duschen und WC.

 

Die Wüstencamps sind von uns organisiert.

Einen besonderen Tipp aber gleich noch an dieser Stelle. Nirgendwo auf dieser Welt werden Sie die Milchstraße und die Sterne intensiver erleben als unter freiem Himmel mitten in dieser Wüste. Dieser Sternenhimmel wird mit absoluter Sicherheit ein in Ihrem Leben unvergessliches Erlebnis bleiben.

Auch das Leben im Wüstencamp erfordert besondere Vorsichts- und Verhaltensregeln. Dazu gehört auch der Respekt vor Tieren wie z. B. dem Skorpion. Darum niemals – auch außerhalb des Camps – Steine anfassen oder aufheben. Grundsätzlich zuerst den Stein mit dem Stiefel zur Seite schieben um zu sehen was sich darunter aufhält. Jeden Morgen ist es auch ein absolutes Muss die Kleidung und die Stiefel vor dem Anziehen zunächst kräftig auszuschütteln. Keine Sorge, unsere erfahrenen Guides machen Sie mit dem Outdoor-Leben in der Wüste bestens vertraut.

Letzte Station vor dem Rückflug ist bei Tourende immer Kairo. Alle Transfers, auch der zum Airport, werden natürlich von uns organisiert und betreut.

 

Zusatzkosten

Wie aus der Tourenausschreibung ersichtlich, ist Vollpension inklusive. Auch das Benzin für Ihr Motorrad ist bereits im Reisepreis enthalten. Lediglich die Getränke in den Hotels und generell die alkoholischen Getränke – falls erhältlich – müssen von Ihnen bezahlt werden. Auch Andenken und Geschenke gehen auf Ihre Kasse.

Grundsätzlich ist der Kurs für ägyptische Pfund hier in Ägypten wesentlich besser als bei Ihnen zu Hause. Darum empfehlen wir Ihnen erst nach Ihrer Ankunft in Ägypten zu tauschen.

 

Begleitpersonen ohne Bike

Wir bieten Ihnen auch die Möglichkeit Ihre Erlebnisse mit jemanden zu Teilen, der nicht mit dem Motorrad fahren will oder kann. Hierzu stellen wir einen Platz im Begleitfahrzeug zur Verfügung, so dass die komplette Tour mitgefahren werden kann. Sollten Sie daran interessiert sein wenden Sie sich bitte an uns. Gerne erstellen wir Ihnen entsprechend ihrer Anfrage ein Angebot.

 

Versicherungsschutz

Ein Schutzbrief, wie er z. B. vom ADAC oder verschiedenen Versicherungsunternehmen angeboten wird, ist für die Teilnehmer mehr als zu empfehlen. Zu beachten ist hierbei, dass Ägypten ein Mittelmeeranrainerstaat ist und diese Schutzbriefe in Europa und Mittelmeeranrainerstaaten gültig sind! Die Motorräder sind durch die obligatorische ägyptische Versicherung abgedeckt. Eine Ergänzung dieses Versicherungsschutzes durch eine auf die Reisezeit beschränkte Kasko-Versicherung ist aus lokalen versicherungstechnischen Gründen leider nicht möglich.

Bitte vergewissern Sie sich bei Ihrer Krankenkasse ob diese auch in Ägypten im Falle von Unfall oder Krankheit für die Kosten aufkommt. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Auslandreisekrankenversicherung und bieten die Unterlagen hierzu auch mit den Reiseunterlagen an.

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